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News:~"glücklich" und "traurig" unter der Navi Leiste.
~Wunschkonzert in der Navi-Leiste
Datum: 24.08.09
Laune: seelisch tot
Wetter: sonnig-wolkig
TV/Musik: - Top: -
Flop: der Kotzi
Nennenswert: Regi, Joanna
Erkenntnis der Stunde: Therie
glücklich: ~sein Geruch ~sein Bettchen ~Anziehungskraft zweier Körper ~seine Hände ~seine gekochten Eier, von denen er immer mind. 1 zerdetscht ~sein "Anwesen" mit ihm zu putzen - und die Belohnung ~seine Begeisterung für Feuerwerke, die er auf mich übertrug und diese mit mir genießt. ~sein Geruch seiner Bettwäsche, die die ganze Nacht im Weichspühler liegt. ~wenn ER "SCHATZ" zu mir sagt traurig: ~das für mich alles positive mit "sein" anfängt. Finde ich MICH denn gar nicht mehr positiv? ~zu Hause sein ~Sonntag Abend zu haben ~wenn er TV schaut ~räumliche Trennung
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Der langfristige Blick ist meine Kraft
Ich hatte und habe es in der Hand. Theoretisch völlig klar. Doch praktisch war es für mich nicht greifbar. Ich habe es nie verstanden. Trotz aller Zweifel und Tränen hat mein Instinkt gehandelt. Richtig gehandelt. Kurzfristige Tränen für das Langfristige ertragen. Und wir sind weiter. Nicht nur 3 Schritte - nein, wir haben die nächste Kreuzung hinter uns gelassen. Dieses Mal sind wir dabei sogar in eine Richtung gegangen. Es ist mein Verdienst. Und jetzt, jetzt wo ich scheinbar richtig gehandelt habe, jetzt habe ich es anscheinend verstanden. Ich habe mir wohl SELBST die Antwort auf das WESENTLICHE gegeben, nachdem ich so oft gefragt habe.
All die Fragen und Zweifel sind doch so unnütz. Ich hatte doch nie einen Grund traurig zu sein. Das Gefühl den Boden zu verlieren, in der tiefen Grube zu sitzen. Es hat mich gequält. NEIN - ICH habe MICH gequält. Vielleicht brauchte ich dieses Gefühl, welches sich lange wie ein Schatten über mich legte, um nun das Wesentliche endlich zu erkennen. Vielleicht. Trotzdem habe ich grundlos gelitten. Ich verstehe es endlich.
Es lag doch nie an fehlender Liebe zu mir. Nicht an fehlender Wertschätzung. Nein. Die Verhaltensmuster liegen in seinem Wesen. In dem Wesen, welches ich über alles auf der Welt lieb' habe.
Er wäre doch nun nicht schon mehr 2 Jahre mit mir vereint, wenn meine Zweifel begründet gewesen wären. Nein.
Und was ist nun das Wesentliche, was ich erkannt habe? Ja, endlich, noch 2 Jahren kann ich es in Worte fassen. Die gedankliche Leere, die sich breit machte, wenn ich darüber nachdachte ist nun fort. Die Wolken sind verzogen, die Sonne scheint und erhellt meine Gedanken.
Das Wesentliche ist, dass wir uns lieben. Jeder versteht nur die Liebe als solche in seinem Sprachgebrauch und seiner Vorstellungskraft ANDERS. Und meine Vorstellung von Liebe darf nicht gleich Seine sein. Ich habe aufgehört darauf zu drängen, dass er scheinbar so liebt, wie ich. Und in dieser Zeit, in den letzten Wochen habe ich gelernt, WIE sehr er mich lieb hat. AUF SEINE WEISE!
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Mit wohlbefinden in die Zukunft
Ja. Es fühlt sich so richtig an. Zum ersten Mal fühle ich es aus ganzem Herzen. Vollkommenheit. Mein Platz. Dort, wo ich mich einniste. Zum ersten Mal finde ich Gefallen. Gefallen. Wirklich. Einfach Wohlbefinden. Zweifellos. Weil es endlich richtig ist. Weil es ok ist. Für mich. Ich dachte es liegt an den anderen. Ich dachte andere machen mich traurig. Aber es lag an mir. Weil es nicht ok schien. Aber es ist es. Es ist alles in bester Ordnung. Weil ich in Ordnung bin. Schwerelos. Das erste mal schient meine Zukunft nicht schwammig. Ich habe die Dunkelheit überholt. Zeit. Zeit Erfahrungen zu verstehen. Ich fühle mich wohl.
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Wir sind eben doch nur Gegenstände
mal lebendig, mal reglos. Im Augapfel des Anderen sind wir zwar Subjekte, aber dennoch nicht anders als alle anderen Objekte auch. Wir sind da.
Wir haben Werte. Individuelle Werte, die uns andere Menschen auferlegen. Chakteristische und persönliche Werte.
Dennoch aber genauso wie wir alle anderen Objekten auch bewerten.
Dem Einen hamoniert die Farbe grün, dem Anderen lange Fingernägel. Wieder Andere finden das abscheulich und lassen sich dagegen von einem Duft anziehen, dem einem Kumpel möglicherweise aber den Atem raubt.
Unterbewusst geschieht es sicherlich jede Minute. Jede Minute finden wir gefallen an Gegebenheiten, Worten, Menschen oder Ausstellungsstücken. An eben genausovielen gehen wir aber vorbei und schenken ihnen keinerlei Beachtung.
Eine Note. Wie von einem Hauch des eigenen Körpergeruchs verschleiert. Unsere individuelle Persönlichkeit. Von Anderen auferlegt. Tiere empfinden Sympathie für diejenigen, die sie streicheln und ihnen zu Fressen geben, empfinden Hass und Scheu gegenüber Quäler und Laboranten.
Menschen können uns riechen, oder aber sie rümpfen sich die Nasen, wenn sie uns entgegenkommen. Auf Grund selber Gesten, selber Aussagen. So unterschiedlich die Reaktionen und Entscheidungen. Veränderlich! Warum? Warum ändern sich diese Empfindungen über Mögen und Nicht-Mögen?
Folgendes soweit für mich nachvollziehbar, menschlich, normal:
Ein Parfüm. Er kann es so gut leiden und geht damit zur Kasse. Unsanft rupft er ihm die enge Verpackungshülle runter, zerreißt ungeduldig den Karton um es endlich zu benutzen. Und das dann Tag für Tag. Sein Parfüm, sein ständiger Begleiter. Das Parfüm ist es, welches ihm ein gutes Gefühl gibt. Er fühlt sich mit ihm gut, attraktiv, beachtet und wohl. Will es immer mitnehmen.
Aber WARUM geht der Lebensweg des Parfüms in 99 von 100 Fällen so aus?:
Bald benutzt ich er nur noch an bestimmten Tagen, weil es mittlerweile in seinem Schrank einen Konkurrenten für den einst so unabkömmlichen Duft gibt.
Gekauft, ausgepackt, alle Seiten erlebt --> wegstellen.
Mit der Zeit wird es immer seltener getragen, weil es andere Düfte gibt, die ihm den Tag versüßen. Es verstaubt im Schrank, die Beachtung sinkt, es gefällt ihm nicht mehr und dann landet es im Müll. Einsam und alleine im Müll. Keine Gedanken kommen von ihm an das Parfüm zurück. Er lebt genauso leicht und froh durch die Tage mit dem neuen Parfüm wie früher mit dem Entsorgten.
Meine Akzeptanz und Tolleranz und vor allem mein Verständnis scheitert.
Sei es ein Duft, ein Tier, ein Mensch oder ein Stuhl. Wenn man etwas so gemocht hat, dass man jeden Tag geteilt hat, wie, sag mir WIE kann das mal vorbei gehen. Wie kann das mit der Intention vorbei gehen, dass es irgendwann zum Wunsch gehört diesen Gegestand/Menschen nicht mehr zu sehen? Man konnte mal nicht ohne den Anderen und dann, dann quält die Fragenach dem Befinden des Anderen irgendwann nicht mehr?
Bin ich also ein Parfüm? In welcher Stufe meines egenen Produktlebenszyklus befinde ich mich zur Zeit? Durchlaufe ich den selben typischen, eben aufgezeigten Zyklus?
Noch sprüht er mich an und nimmt mich mit? Braucht mich auf allen Wegen.
Dann verliert er den Gefallen an mir, sprüht mich weg in die entgegengesetzte Richtung?
Irgendwann bin ich als Wegbegleiter entsorgt und ausgetauscht?!
Bitte, dann schmeiß mich sofort weg. Entsorg mich so, dass ich nie zurückkommen kann.
Und dann bleibt da auch noch die Frage: WARUM entsorge nicht ICH diese Situation und setze ihr damit ein Ende? Bin ich so abhängig, dass ich lieber leide?
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Meinen Körper schütze ICH - und WER meine Seele?
Beachtlich und automatisiert schütze ich meinen Körper. Warum erfährt meine Seele diese eigentlich selbstverständliche Schutzhaltung nicht?
Ist es, weil ich meinen Körper mit dem Kopf steuer' und meine Seele mit dem Herzen?
Es ist kurios. banal und unmissverständlich unverständlich und nicht nachvollziehbar.
Zirkeltraining im Sportunterricht. Mein Körper strengt sich unbewusst nur so doll an, wie er es aushält. Schlafposition. Mein Körper bettet sich auch ohne Gehirnsteuerung so im Schlaf, wie es angenehm ist. Bierkisten tragen. Nur so viele Stufen, wie er kann, dann setze ich die Kiste ab. Nie würde ich mich zwingen weiterzumachen.
Auch jetzt zwinge ich sie nicht. Meine Seele. Ich schreie Erleichterung dieser herbei. Aber als ob mich jemand leitet (mein Körper kann es nicht bewusst sein), beharre und halte ich mich an einem Punkt. Der mir weh tut. Warum schütze ich meinen Körper,wie von selbst und ohne darüber nachzudenken, aber nicht meine Seele?
Unnötig. Mein Schmerz. Ich lege ihn mir selber auf. Durch Handlungen, Reaktionen und Wünsche. Warum lege ich ihn nicht ab, so, wie ich eine Bierkiste abstelle, weil das lange tragen mir nicht gut tut? Warum trage ich meinen Schmerz jede Sekunde mit mir herum? Er ist bald schwerer als eine Bierkiste. Warum stelle ich ihn nicht ab? Selbst mein Glück belastet meine Seele. Hemmungen meine Seele mit meinem Glück zu erleichtern. Die Angst lässt es nicht zu. Aber ich BIN doch glücklich.
Wo ist mein Schutz??
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Just because I'm not crying it doesn't mean that I'm OK!
Distanz gegen Abhängigkeit
Die Enttäuschung bleibt die Selbe
Die Theorie im Kopf. Sie ist völlig klar und verständlich. Logisch, strukturiert. Einfach.
Bis hin zu der Sitation, in der es gilt die "geplante Reaktion" auch praktisch abzurufen, dahinter zu stehen und eben nicht enttäuscht zu sein.
Aber einfach ist eine Lüge.
Einst war ich abhängig.
Ich erfuhr Enttäuschungen durch fehlende Nähe. Sehnsucht nach Gerüchen und Tätigkeiten. Warten auf SMS und bestimmte Reaktionen.
Dann der Sturm nach vorne. Meine Chance es besser zu machen. Ganz leicht. Mein Hilfsmittel: Die Distanz.
räumlich, körperlich, seelisch.
Befreiend. Auf einmal war es leicht mit ausbleibenden Wünschen umzugehen. Schließlich war ich distanziert.
Dabei fiel mir scheinbar etwas wesentliches gar nicht auf:
Ich bekam all das, was mir einst gefehlt hatte.
Ich dachte ich hätte die Distanz. Dabei war ich einfach nur inaktiv. Es fiel mir alles wie von selber zu.
Abhängig bin ich trotz der Distanz aber immernoch.
Zwar fühle ich mich jetzt nicht durch ausbleibende Nähe verletzt, nein, jetzt fühle ich mich verletzt, dass sie garnicht besteht.
Also doch der Wunsch nach Abhängigkeit, in der ich mich einst befand.
So fällt mir auf:
Egal, ob ich mich distanziere oder mit jeder Ader meines Körpers abhängig bin, ich bin nicht die jenige, die steuert, in wie weit ich verletzt werde.
Das ist immer noch der Andere.
Diesem Effekt sollte meine Distanz entgegenwirken. Erfolglos.
Ich HABE mich distanziert, ja, von einem Menschen,
aber nicht von der Abhängigkeit seiner LIEBE.
Ich lebe, weil er mein Atem ist.
Warum nur hat er einen so großen Einfluss auf mein Empfinden von "guter Laune" und "Glück"?
Ich muss von neuem Anfangen, brauche ein neues Hilfsmittel.
Komisch, denn ich BIN doch der glücklichste Mensch der Welt. Instabil...denn diese Aussage zieht ein "eigentlich" mit sich. Warum? Der Mensch, den ich liebe, will mit MIR zusammen sein. Es ist doch alles GUT! Dennoch bin ich ängstlich. Ängstlich wieder aus Abhängigkeit den Boden unter meinen Füßen zu verlieren.
Ich BIN verliebt, ich HABE um die Liebe gekämpft. Nun BIN ich am ZIEL, weil ER es so will. Bin ich es? Oder verliere ich die Liebe wieder?
Ich muss mich schützen -diesmal nicht mit dem Kopf durch die Wand zu wollen (es würde UNSEREN Weg nur wieder verlängern)

Das ist meine Aufgabe. Enttäuschungen hinnehmen. FÜR UNS. Für unseren Weg.
und
die Angst zu verlieren, damit ich besser reagieren kann.
Sicherheit. Mein Ziel.
?
Ja, vielleicht ist mein Ziel wirklich die Sicherheit. Nicht die Distanz.
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Zustände ändern sich~und somit emotionale Reaktionen.
Vorbei sind (wieder mal) die traurigen Einträge.
Vorbei, die negativen Emotionen.
Ich strahle Fröhlichkeit aus.
In nachdenklicher Stille.
Aus Angst vor dem, was kommt. Mit der Hoffnung an das Gute.
Ich trau mich noch nicht richtig die Musik laut aufzudrehen und abzuspasten ~ zu schnell kann es wieder vorbei gehen.
Entscheidungen haben mich gezwungen einige Erfahrungen nicht umgehen zu können.
Lehrreich.
Somit die Chance es besser zu machen. Das liegt an MIR.
Ich spiele es aus um BALD (DEMNÄCHST!!! ) hemmungslos die Musik aufdrehen zu können!
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Was ist WIRKLICH?
Tragen Wünsche und Träume zum Realitätsverlust bei? Nein, nicht richtig, denn ich habe die Realität erkannt. Könnte gar keine Wünsche und Träume mehr an mich heranlassen. Eh alles Lüge. Träume und Wünsche tragen zur Enttäuschung bei. Auch Schöne Dinge. Alles, was man als schön empfindet, trägt zur Enttäuschung bei. Denn JEDER Zustand ändert sich einmal. So, wie man auch jedes Jahr ein Jahr älter wird. So nimmt auch jeder Zustand von Sekunde zu Sekunde seinen Lauf und zieht seine eigenen Bahnen. Äußere Einflüsse, eigene Erfahrungen oder Vorzüge/Interessen [...] es gibt viele Komponenten, die einen Zustand ändern. Eine neue CD ist erst neu, dann gebraucht, dann kaputt. Erst lernt man sich kennen, denn trifft man sich, dann heiratet man. Oder andersherum. Man sieht, Zustände, die sich ändern müssen ja nicht zwingend in eine negative Richtung kippen. Nur ÄNDERN tun sie sich dennoch.
Das habe ich erkannt. Also sind Träume, Wünsche und schöne Momente NICHT die Dinge, die meinen Realitätsverlust beschreiben? IST es überhaupt ein Realitätsverlust? Ich HABE sie ja erkannt. Für mich sind schöne Dinge nicht mehr schön. Ich habe keine Wünsche mehr. Ich träume auch nicht mehr.
Ich muss ja auch nicht glücklich sein. Es reicht ja, wenn ich durch die Tage lebe.
Aber da ist etwas, was ich wahrscheinlich NICHT erkenne. Vielleicht etwas wesentliches. Denn obwohl meine Gedanken so negativ über all dies sind... WIESO geht es TROTZDEM nicht in meinen Kopf??? WARUM? Ich kann und will es nicht wahrhaben!

Habe ich die Realität verloren? Oder hat SIE mich verloren?!
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